Sa,19.10. Ausstellung geöffnet
So, 20.10. ab 15:00 Finissage mit Rundgang,
Mitgliederausstellung des Verein Symposion Lindabrunn im Ausstellungsraum und am Gelände.
FX + Metafunk
Christian Kvasnicka
Lanzmaier + Zißler + Kohlweis
Korinna Lindinger
Verena Mayrhofer
Wendelin Munter
Petra Mühlmann-Hatzl
noid + Caddy + Flunger
Leo Schatzl
Christine Schörkhuber
Malin Walleser
Gabriele Wagner
Performance:
Leonie Spitzer
Flugdach
Verena Mayrhofer – CMYK_RGB_CMYK
Kunstdruck, Alu Dibond
Die Fotoserie imitiert am ersten Blick digital generierte Bilder. Eine Ästhetik, an die wir gewöhnt sind. Bei näherer Betrachtung kann man Störungen und Unreinheiten entdecken, die darauf schließen lassen, dass es sich hierbei nicht um ein rein digital erzeugtes Bild handelt.
Malin Walleser – Studien für Serendipity
Zeichnung, Schaukasten
Die Zeichnungen „Studien für Serendipity“ sind im Rahmen einer künstlerischen Forschungsreise durchs Hochgebirge entstanden. Serendipity beschäftigt sich mit dem Zustand der Angst in totaler Abgeschiedenheit. Die Isolation des Individuums in der Natur in einer ihrer extremsten Formen ist hier Lösung und Problem zugleich. Die Schaukästen zeigen eine Annäherung an das Gefühl von Angst, die zeichnerisch als schwarze Formen, bzw. als blinde Flecken im Sichtfeld neue Gestaltungsspielräume eröffnen.
Wendelin Munter – Zusammenstellung
Stein, Metall
Seit vielen Jahren arbeitet der Steinbildhauer am Gelände des Symposions und zeigt hier eine Konstellation von Steinskulptur und modifizierten Found-Footage objekten.
Christian Kvasnicka – Otto Wagner, Stadtbahn-Architektur
Radierung, auf Digitaldruck übertragen
Lichtdruck auf Lastwagenfolie, 165x200cm, 2010
von der Heliogravure „Otto Wagner, Stadtbahn-Architektur,
Blattgröße:38x52cm, Plattengröße:32x38cm,
Strichätzung uns Bienenwachsaquatinta 1979-1982.
Die Stahlbögen wurden in Berndorf gegossen
FX + Metafunk – Der Bakensender OE5FXC
Ein Bakensender ist eine Sendeeinrichtung, mit der man die Ausbreitung von Radiowellen überprüfen kann. Ein Bakensender sendet in regelmässigen Zeitabständen Signale mit minimalem Inhalt, meist nur Rufzeichen, Standort und die Sendeleistung. Über den Empfang dieser Signale wird dann die Ausbreitung ermittelt.
Austellungsraum
Korinna Lindinger Innig
Strumpfband, Plexiglas, Motor
In einem Plexiglaswürfel treibt ein kleiner Motor einen Treibriemen aus Strumpfband an. Außerhalb seiner Bestimmung erforscht er die innere und äußere Oberfläche seines Schutzraumes.
Christine Schörkhuber – Drehmomentmal – Inertia 1-5
Plexiglas, verschiedene Kugeln, Elektronik
Ein Naturgesetz, dem sich niemand entziehen kann, wird für einen Moment spielerisch zum Zentrum der Aufmerksamkeit: die Trägheit der Masse. Durch Beschleunigung und Nachrollen der Kugeln entstehen subtile und gleichermassen markante Klänge.
noid + Caddy + Flunger – Disposable Instruments
Videoinstallation
Im Zentrum der Werkreihe disposable instruments stehen Objekte, zu denen wir oftmals gar keine bewusste Beziehung haben, obwohl sie viel Platz in unserem Leben einnehmen: Plastiksackerl, PET-Flaschen, Cellophan Folien, Einwegartikel aller Art.noid, Anthea Caddy, Elisabeth Flunger entlocken diesen Objekten Klangdimensionen und haben diese komplexen Partituren in einer Videoinstallation aufgezeichnet.
Gabi Wagner – M-A-01
Textil
Das Objekt M-A-01 zeigt Transformationsprozesse einer Mantis auf. Ausgangspunkte für die Laborarbeit bilden stetiger Klimawandel und der innere Konflikt von Verletzlichkeit versus Aggression.
Petra Mühlmann-Hatzl – Aus dem Nähkästchen plaudern
7 Nähkästchen, Transferdruck auf Plexiglas
Ist der Deckel mal offen, gibt es kein Zurück. Ein Geheimnis wird gelüftet. Manche werden uns geflüstert, manche entdecken wir erst auf den zweiten Blick, manche wussten wir natürlich schon vorher.
Eines kommt raus.
Eines kommt rein.
Es ist die Balance, die uns bleiben lässt.
Performance: 27.9. 18:00
Leonie Spitzer – KYBERNETIKON – Crossroads, Resonanz der Weltbeziehung
Soundperformance 27/9/2024
Der Impuls zu dieser Arbeit baut auf der Partitur „KYBERNETIKON“, von Anestis Logothetis auf – der 1971 mit diesem Blatt aus dem Hörspiel, das Internet und globale Netzwerke auf einfache und anschauliche Art und Weise vorweg nahm. Die Performance „Crossroad“ bezieht sich auf Kreuzungspunkte gegeben durch Zeit und Raum, die Begegnung ermöglichen: gemeint sind Beziehungen zwischen Personen, bei der eine oder mehrere Seiten sich gegenseitig beeinflussen, ähnlich wie bei einem schwingenden System. Im dritten Frühjahr der Covid-Krise hat Leonie Spitzer sich an ihr internationales Netzwerk gewandt, das im Rahmen von Artist-in-Residences und Reisen entstanden ist: Zufälle, die ein punktuelles, momenthaftes Gelingen oder Sich-Einstellen befeuert haben. Begegnungen, die sich vor dem Hintergrund des überwiegenden Stummen, Instrumentellen abgehoben haben. Diese Resonanz ist wesentlich dadurch charakterisiert, dass sie nicht planmäßig und willentlich hergestellt werden kann, sondern von einer unkontrollierbaren Vielzahl an Faktoren abhängt.
Ein akustischer Plan der Gleichzeitigkeit und Zufälligkeit entsteht, ein gesponnenes Gespinst das die Flimmerhärchen des live Publikums mit einem akustischen Plan über Bewegung, Begegnung, Gleichzeitigkeit und Zufall in Schwingung bringt.
Im Gelände:
Leo Schatzl – Schragenrad
Objekt aus 12 Holzschragen mit ca 2m Durchmesser
Arbeitsbehelfe aus vergangenen Projekten finden sich nach 8 Jahren in einer Transformation als Kunstobjekt wieder.
(im Loose Harbour)
Leo Schatzl – Art-Fossile
Beton
Die beiden 1990 entstanden stahlbewährten Betonplatten in der Dimension 50x100x 8 cm waren der Ausgangspunkt der Serie „Art -Fossile“ und sind Abdrücke von gefallenem Gras und gefallenen Büchern. (im Loose Harbour)
Lanzmaier – Kohlweiss – Zißler – ) (
Parabolspiegel, Klang
) ( ist eine orstspezifische Soundinstallation von Klemens Kohlweis, Andreas Zißler und Fabian Lanzmaier
Eine minimalistische elektronische Schaltung und eine Solarzelle transformiert Sonnenlicht in akustische Impulse welche in die Landschaft gespielt werden. Die daraus resultierenden Echos ergeben einen akustischen Abdruck der Landschaft. Je nach Hörposition verschieben sich die Rhythmen die aus den Impulsen und deren Reflexionen entstehen. Die Installation ist im Gelände, Richtung Tor der Erkenntnis, zu erleben.