Geboren in Otterthal, N.Ö., verließ die Enge des Tales, um Sprachen und Ethnologie mit Schwerpunkt afrikanischer Kunst zu studieren. Nach der intensiven Familienphase begann sie mit eigenem schöpferischen Kunstschaffen, das von Malerei und Collagen zur Skulptur führte. Steinbearbeitung erlernte sie bei Bildhauern in Kroatien, Slowenien und in Krastal/Kärnten.
Es folgten Ausbildungen in textilen Techniken und Papierschöpfen, wobei gesammelte Dinge aus der Natur, wie Pflanzen und Sande
in die Werke integriert werden.
Der Gegensatz der Härte des Steins und der Leichtigkeit von Papier und Textilem erfordern ganz unterschiedliche, sich ergänzende Arbeitsweisen: ein geduldiges Abringen der Form einerseits und ein Fließenlassen andererseits.
Es werden Arbeiten aus Stein und Papier (auch in Kombination mit Garnen) gezeigt.
Die Arbeitsweise der Künstlerin ist eine intuitive und prozesshafte, die zu einem Dialog mit dem entstehenden Werk führt.
Der Prozess des Entstehens eines Werkes beruht auf einem Wissen, das komplex und vielschichtig jenseits von Sprache stattfindet, das Publikum emotional berühren möchte.
Rosa arbeitet am Gelände als Steinbildhauerin.
