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SUMMARY:Quantanamo II & Fade Out
DESCRIPTION:„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ – Dies ist der erste Satz des ersten Artikels der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. \n  \nWir\, das Künstlerkollektiv umraum beleuchten die Themen: eingesperrt oder ausgesperrt\, Erinnern – Vergessen\, Schuld – Sühne\, Schutz oder Freiheit –  in der Ausstellung und in den Lesungen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. \n  \nIn einem verschlossenen Raum sitzen die KünstlerInnen bei ihren Arbeiten. Sitzt Kunst im Elfenbeinturm oder trägt sie zur Weiterentwicklung der Gesellschaft bei? Ist der nicht betretbare Raum zu ihrem Schutz oder ist er ein Gefängnis? \n  \n„Mit den Händen an den Gitterstäben wächst die Sehnsucht nach Freiheit.“\n(aus dem Text QUANTANAMO von Johanna Haigl) \n  \nAusstellung am Symposion Lindabrunn \n12. – 19. 9. 2020\, 16 h\nLesung: täglich um 17 h \n  \nParallel dazu ist am Weg zum Ausstellungscontainer die dreiteilige Kunstinstallation mare nostrum zu sehen. \n \n  \nKeep Distance \nEin knallgelbes Paddelboot im Sandbett auf Grund gelaufen und umgekippt. Ist die Flucht gelungen? Wurde jemand gerettet? \n  \n \n  \nBroken Dreams \nTräume und Hoffnungen führen Menschen weg von zu Haus. Sie brechen auf um neue Leben zu beginnen. Ein zerschnittenes Boot symbolisiert die Zerbrechlichkeit dieser Hoffnungen und die Schwierigkeiten auf den Wegen zum Erreichen der Träume. Sind sie genau so zerbrochen wie das Boot? \n  \nGestrandet \nAn einer unwirtlichen Böschung liegt ein verlassenes Boot. Haben es Menschen hierher gelenkt\, sind sie gestrandet oder hat es ein Sturm dorthin versetzt? Das Boot ist leer. Kein Zeichen von Leben\, nichts ist zurückgeblieben. Die Hoffnung auf Rettung lebt. \n  \nDie Ausstellung bildet das Fade Out – den Abschluss des Kunstprogramms 2020 und den Abschluss der 20-jährigen Leitung des Symposions Lindabrunn durch das umraum Künstlerkollektiv.
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