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SUMMARY:That was 2025
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SUMMARY:Im CUBO : Camille Dedenise
DESCRIPTION:NATURALISM glitch THEATRUM ist eine ortsspezifische Installation\, die für Lindabrunn konzipiert und dort realisiert wurde. Die Installation hinterfragt den Naturalismus nicht als Natur an sich\, sondern als epistemologisches System: eine westliche Fabulation\, um es mit Philippe Descola zu sagen\, die den Menschen von der lebendigen Welt trennte. Das Theater ist eine Metapher für den Naturalismus als Fabulation\, als konstruierte Szene\, in der sich der Apparat mit der Landschaft verbindet. Die ökologische Katastrophe wird zu einem gestörten Glitch\, zu einem Signal\, das durch sein Versagen entsteht. \nDie Arbeit erstreckt sich auch auf eine Webseite\, die Lindabrunns Echtzeit-Wetterdaten für die Dauer der Ausstellung in eine generative visuelle Form umsetzt.
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SUMMARY:Relaunch Hörzelle - Midissage Cubo
DESCRIPTION:Es ist soweit; Die Hörzelle wird neu befüllt!\nUnd die Ausstellung im Cubo von Camille Dedenise ist noch 2 Wochen zu sehen! \nNeu in der Hörzelle: \nblablabor (annette schmucki und reto friedmann) \nfm-alarm-clock-radio-g641-t302-j \nJeder Radioapparat klingt anders: Der Grundig Concert Boy 240 überzeugt mit klarem Klang\, während der Empfang des Stern Dynamic 2030 rau und störanfällig wirkt. Blablabor hat zu jedem der über hundert gesammelten Kofferradios eine eigene Beziehung aufgebaut. Wie wir werden auch die Geräte älter und gebrechlicher – beim Philips Limbo DeLuxe 90R1412 fehlt die Antennenspitze und der Batteriefachdeckel. Für „FM Alarm Clock Radio G641 T302 J“ nutzte Blablabor die Klänge und Eigenheiten ihrer Radiosammlung. Das Stück wurde für das Berliner Hörspielfestival 2025 nominiert. \nSashe Urdovski: Singing wire\nSchon früh beschrieben historische Nutzende des elektrischen Telegrafen dessen Leitungen als „singende Drähte“: Durch Wind\, elektrische Impulse oder Resonanzen entstanden hörbare Töne und Rhythmen\, die musikalisch anmuten. Die Telefonzelle wird zum Hörraum für eine materielle\, eigenständig schwingende Form der Kommunikation. Inspiriert ist das Stück von Alvin Luciers Werk „Music on a Long Thin Wire“ erzeugt ein Signal Schwingungen in einem gespannten Draht. Die Komposition entstand im Experimental Soundlab der Universität für Kunst und Design. \nChristina Gruber: Thirsty Datacenter (Lindabrunn Edit)\nUnser tägliches Leben basiert auf Interaktionen. Und dies immer öfter online. „Thirsty Datacenter“ führt zu unterschiedlichen Produktionsstätten und Landepunkten der Cloud. Wasser ist im Entstehungsprozess dieser globalen Servernetzwerke essenziell. Einerseits für die Kühlung der Datenzentren\, aber auch für die Übertragung unserer Daten wird auf Wasser zurückgegriffen. Was passiert\, wenn digitales Wasser wieder in den Wasserkreislauf eintritt? Verursachen endlose Streaming-abende auch reale Veränderungen unserer Atmosphäre? Dieses Hörstück begibt sich auf die Suche nach den Infrastrukturen der Cloud. \nHollis Taylor\, Claire Edwards: Owen Springs Reserve\nBasis dieses Stückes ist eine nächtliche Gesangsaufnahme des australischen Schwarzkehl-Schlächtervogels\, aufgenommen 2014 nahe Alice Springs. Die Komponistin\, Geigerin und Ornithologin Hollis Taylor erforscht in ihren Arbeiten die musikalischen Qualitäten von Vogelgesängen und deren Übertragung in menschliche Musik. Gespielt und interpretiert wird es hier von der bekannten australische Percussionistin Claire Edwards am Vibraphon. \nMarie Lampropoulus: Zwischen den Gräsern\nMarie Lambropoulus studierte Biologie an der Universität Wien\, Studienzweig Ökologie\, mit dem Schwerpunkt Vegetationsökologie\, Natur- und Landschaftsschutz. Sie hat ihre Diplomarbeit über die Heuschreckenpopulation am Gelände des Symposions Lindabrunn verfasst und ist eine ausgezeichnete Kennerin dieses Habitates. In diesem Hörstück gibt sie Einblicke in die faszinierende Welt des vielstimmigen Orchesters dieser Lebewesen\, das hier täglich zu hören ist. \n 
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